Beamtendarlehen

Beamtenkredite und Darlehen

Schreibtisch mit Brille und ComputerWenn Sie im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, dann genießen Sie viele Vorteile im Bezug auf die Sicherheit der beruflichen Position, eine großzügige Pensions- bzw. Altersversorgungsregelung. Darüber hinaus auch einen Rabatt bei der KFZ Versicherung, weil die Versicherung bei Beamtinnen und Beamten ein besseres, günstigeres Schadensbild annimmt. Gibt es etwas ähnliches auch bei Krediten? Bei der Suche nach dem Begriff „Beamtenkredit“ im Online-Kreditvergleich oder bei der Bank werden Sie den Begriff nicht exakt in dieser Form finden. Hinter dem im Volksmund geläufigen Begriff steht hingegen Bewunderung und Neid zugleich: Dass Staatsdiener auch hier etwas günstger bekommen würden.
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Rente

Rente für Beamte: Ruhegehalt reicht bis zu 72 Prozent des früheren Solds

Beamte in RenteMit der Rente für Beamte belohnt der Staat im Alter die langjährige Treue und geleisteten Dienste seiner Bediensteten. Für Beamte existiert ein eigenständiges Versorgungssystem, welches im Beamtenversorgungsgesetz manifestiert ist. Staatsdiener sind keine Mitglieder in der gesetzlichen Rentenversicherung. Und nicht nur das: Beamte, Richter und Soldaten müssen auch keinen Eigenbeitrag leisten, um im Ruhestand abgesichert zu sein. Die Versorgung für den Dienstherren ist für sie beitragsfrei. Die Rente für Beamte beinhaltet außerdem auch eine „betriebliche“ Altersvorsorge.

Darüber hinaus unterscheidet sie sich auch in einem weiteren Punkt von der gesetzlichen Rente: Sie sichert auch bei einer vorzeitigen Dienstunfähigkeit des Beamten zumindest teilweise ab. Arbeitnehmer und Selbstständige sind diesem Risiko vollends ausgesetzt und können sich nur privat über eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützen. Zu guter Letzt beinhaltet die Versorgung durch den Dienstherren auch eine Unterstützung für die Hinterbliebenen im Todesfall. Weiterlesen

Arbeitszeiten von Beamten

Arbeitszeiten von Beamten: Rückkehr zur 40 bis 41-Stunden-Woche

Uhr auf SchreibtischDie Arbeitszeiten von Beamten haben sich in letzter Zeit unverkennbar auch an den privatwirtschaftlichen Entwicklungen orientiert. Wo früher im öffentlichen Dienst eine Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche üblich waren, sind heute als Beamter 40 bis 41 Stunden die Regel. Bundeseinheitliche Regelungen gibt es nicht, entscheidend ist die jeweilige Arbeitszeitverordnung für Beamte, kurz AVZ in Bund, Land und Kommunen. In manchen Bundesländern ist die Arbeitszeit für alle Beamten gleich, während in anderen Region soziale Aspekte berücksichtigt werden. In einigen Bundesländern und auf Bundesebene müssen beispielsweise schwerbehinderte Staatsdiener, Beamte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen geringfügig weniger arbeiten als ihre Kollegen.

Anders als in der freien Marktwirtschaft haben Beamte kein Mitspracherecht über die Festlegung von Arbeitszeiten. Die Arbeitszeiten von Beamten werden nicht über einen Tarifvertrag geregelt, sondern einseitig durch Bund oder Länder bestimmt. Im öffentlichen Dienst gibt es flexiblere Regelungen als bei den Arbeitszeiten von Beamten, beispielsweise zur Teilzeit, Elternzeit, Gleitzeit oder einem Sabbatjahr. Weiterlesen

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung für Beamte

Vitamine und ThermometerWenn Arbeitnehmer ein wenig neidisch auf Beamte schauen, ist oft deren Sonderrolle in der Kranken- und Rentenversicherung verantwortlich. Nicht nur im Ruhestand, auch während des Arbeitslebens steht Staatsdienern bei gleichem Einkommen mehr Geld zur Verfügung. Dank der privaten Krankenversicherung für Beamte ist die medizinische Versorgung nicht nur günstiger, sondern in der Regel auch deutlich besser als bei einem Angestellten. Beide Vorteile resultieren aus der Fürsorgepflicht des Dienstherren, der sich sowohl um die Versorgung im Alter sowie größtenteils auch im Krankheitsfall kümmert.

Neben Beamten steht die private Absicherung auch Selbstständigen und gutverdienenden Angestellten mit einem Einkommen über 54.900 Euro (Stand: 2015) offen. Dank der Beihilfe ist die private Krankenversicherung für Beamte wie Polizisten, Richter, Lehrer jedoch deutlich lukrativer. Mit rund 4,26 Millionen machen Beamte und deren Angehörige in der privaten Krankenversicherung fast die Hälfte der 8,9 Millionen Mitglieder aus. Weiterlesen

Verbeamtung

Verbeamtung oder Angestellter?

Handschlag zur VerbeamtungIm öffentlichen Dienst sind in Deutschland etwas mehr als 4,6 Millionen Menschen beschäftigt. Längst nicht alle Staatsdiener sind Beamte – nur knapp über 1,88 Millionen Deutsche haben sich diesen Sonderstatus erarbeitet. Im öffentlichen Dienst kommt es somit durchschnittlich nur in 40 Prozent der Fälle zu einer Verbeamtung. Deutlich öfter, in über 2,7 Millionen Fällen, sind also Arbeitnehmer im Auftrag des Staats tätig.

Nach einer Verbeamtung entsteht ein besonderes Verhältnis zwischen Dienstherr und Beamtem. Einerseits gibt es eine spezielle Treuebindung, durch die der Beamte zu Neutralität verpflichtet ist und ihm außerdem Streiks untersagt sind. Auf der anderen Seite hat der Dienstherr eine besondere Fürsorgepflicht, die neben der Beihilfe in der privaten Krankenversicherung auch die Zahlung eines Ruhegehalts anstatt einer Rente beinhaltet. Somit müssen Beamte nicht in die Gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und können auch aufgrund der günstigeren privaten Krankenversicherung mehr netto vom Brutto-Sold behalten. Weiterlesen

Besoldungstabellen

Einkommensstufen für Beamte: So viel verdienen Staatsdiener von A2 bis A16

Besoldungstabellen BeamteWer sich für eine Laufbahn als Beamter entscheidet, hat dabei oft das später sichere, geregelte Einkommen im Blick. So sind Beamte auf Lebenszeit nicht nur unkündbar, sondern können sich während ihrer Laufbahn ein immer höheres Grundgehalt erarbeiten. Zwar gibt es vereinzelte Klagen, dass Staatsdiener in der freien Wirtschaft mehr verdienen könnten, doch im Großen und Ganzen sind Beamte mit ihrer Besoldung zufrieden. Laut einer aktuellen Forsa-Studie sind drei von vier Beamten glücklich mit ihrem Job – dass sie oftmals einen ordentlichen Lohn erhalten, trägt sicher auch seinen Teil dazu bei. Die Spanne zwischen dem einfachen und höheren Dienst ist jedoch enorm. Selbst der Einstiegssold fällt beispielsweise für einen Botschafter fast drei Mal so hoch aus wie für einen Wachmeister. Weiterlesen

Beamte auf Widerruf

Beamtenanwärter / Beamter auf Widerruf: Der erste Schritt zum Staatsdiener

„Jeder fängt einmal klein an“ – diese alte Binsenweisheit trifft auch auf künftige Staatsdiener zu. Wer eine Laufbahn als Beamter auf Lebenszeit anpeilt, beginnt als ersten Schritt mit dem Status des Beamtenanwärters. Der Dienstherr beruft den Berufsanfänger in das Beamtenverhältnis auf Widerruf (§§ 6 Abs. 4 BBG, §4 Abs. 4 BeamtStG). Schlägt sich der Beamtenanwärter gut, kann er nach erfolgreicher Ausbildung in das nächste Level, als Beamter auf Probe, aufsteigen. Auch in dieser Phase sind die angehenden Beamten aber nicht vor einer Kündigung sicher. Erst nach erfolgreicher Probezeit ist das unbefristetete Beamtenverhältnis gesichert.

Um überhaupt als Beamtenanwärter starten zu können, müssen Bewerber und Bewerberinnen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Für den Dienst in allen Behörden müssen sie sich zur Verfassung bekennen und keinen Zweifel an ihrer persönlichen Integreität und Neutralität lassen. Darüber hinaus müssen Beamte auf Widerruf selbstverständlich auch ihre fachliche Kompetenz beweisen können. Zu diesem Zweck müssen Beamtenanwärter folgende Nachweise erbringen:

  • im einfachen Dienst einen Hauptschulabschluss
  • im mittleren Dienst einen Realschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung
  • im gehobenen Dienst die Fachhochschulreife, die durch ein Fachabitur oder Abitur erworben wurde
  • im höheren Dienst ist ein geeignetes abgeschlossenes Studium an einer Hochschule erforderlich

Sind alle Voraussetzungen erfüllt und überzeugt der Kandidat die Behörde im Auswahlverfahren, wird der Bewerber in einem förmlichen Akt zum Beamten auf Widerruf ernannt und mit einer Urkunde ausgezeichnet. Weiterlesen

Beamten Infoportal

Beamter im öffentlichen Dienst: Beruf mit besonderen Pflichten und Rechten

In Deutschland gibt es etwa zwei Millionen Beamte. In der Bevölkerung ist das Verhältnis gegenüber den Staatsdienern durchaus zwiespältig, wie die aktuelle Forsa-Umfrage 2015 zum Image des öffentlichen Dienstes aufzeigt. Drei von vier Bürger halten einen starken Staat für dringend notwendig, um eine zu starke Privatwirtschaft einzudemmen. Beamte werden dafür geschätzt, dass sie sich für das Gemeinwohl einsetzen. Als besonders wichtige Institutionen gelten Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser, die (Kriminal-)Polizei sowie Gerichte, Universitäten und Fachhochschulen sowie die Straßenreinigung und Müllabfuhr.

Auf der anderen Seite sehen viele Deutsche die staatliche Bürokratie aber kritisch. Seit 2007 hat sich das Ansehen des Verwaltungsapparats immerhin deutlich verbessert: Nur noch 37 Prozent meinen, dass der öffentliche Dienst mit seinen Beamten und Angestellten zu viel Geld kostet. Die Medien zeichnen laut Forsa-Umfrage aber weiter nur zu 29 Prozent ein objektives und neutrales Bild von Beamten – zum überwiegenden Teil (67 Prozent) werden sie als nicht objektiv und unfreundlich dargestellt. Weiterlesen

Dienstunfähigkeitsversicherung

Dienstunfähigkeitsversicherung: BU für Beamte

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine Sonderform der Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte. Aber ist eine solche Absicherung für Staatsdiener überhaupt sinnvoll? Sind sie nicht bereits über den Dienstherren ausreichend geschützt? Tatsächlich genießen Beamte gegenüber Angestellten bekanntermaßen Privilegien. Rundum abgesichert sind aber auch Lehrer, Polizisten oder Staatsanwälte trotz ihres sicheren Jobs nicht. Anders als Angestellte erhalten sie keine staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente, sondern ein Ruhegehalt vom Dienstherren. Wird der Beamte in den ersten fünf Jahren dienstunfähig, besteht allerdings kein Anspruch. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung kann sich aber nicht nur in diesem Fall bezahlt machen. Bei einer frühzeitigen Pensionierung erhalten selbst langjährige Beamte nie mehr als knapp 70 Prozent ihres bisherigen Gehalts.

Was eine Dienstunfähigkeitsversicherung von einer normalen Berufsunfähigkeitsversicherung unterscheidet und auf welches Detail Beamte besonders achten müssen, erklärt die Redaktion von beamte.org. Außerdem stellen wir in diesem Beitrag die aktuellen Testsieger zur Dienstunfähigkeitsversicherung vor.

Ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money 44/2015 rät auch Staatsdienern dazu, sich privat vor einer Dienstunfähigkeit abzusichern. Der Hauptgrund für diese Einschätzung liegt in dem Ruhegehalt, welches die aktuellen Verdienste nicht vollständig ersetzen kann. Wie hoch der Anspruch als Pensionar ausfällt, richtet sich nach dem Nettogehalt und der Anzahl der Berufsjahre. Wer seinen Dienst schon in den ersten 60 Monaten nach der Berufung quittieren muss, ist komplett auf sich allein gestellt – in diesem Fall ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung existenziell. Der Staat zahlt außerdem auch nur, wenn die Dienstunfähigkeit dauerhaft und nicht eigenverschuldet ist. Weiterlesen